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Argyll, Archibald Campbell, 8th Earl and Marquis of (1598 - 1661) |
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Provoziert durch Charles I. Pläne seine Ländereien anzugreifen wurde er ein Führer der Covenanters. Als Charles I. im Zuge seiner Versöhnungspolitik ihm den Titel des Marquis verlieh, fühlte er sich beleidigt und ging eine Allianz mit den englischen Bürgerkriegsgegnern Charles ein, um dessen Sieg zu verhindern.
Seine Macht in Schottland wurde nachhaltig durch eine vernichtende
Niederlage gegen den Marquis of Montrose gestört. Er
manövrierte sich selbst ins Abseits, als er den Vertrag
des Covenant mit Charles ("Engagement", sagte Charles
die Unterstützung der Schotten gegen Cromwells Truppen
zu) ablehnte. Nach der Niederlage gegen Cromwell stellte er
seine Macht wieder her, was Schottland einen direkten Angriff
durch Cromwell ersparte. Nach der Exekution Charles I. traf
er Vereinbarungen mit den Royalisten und nahm 1651 an der
Krönung Charles II. in Scone teil. 1658 saß er
als Parlamentsmitglied in Cromwells Parlament, dies führte
zu seiner Hinrichtung als Landesverräter nach Charles
II. Restauration, der Titel des Marquis starb mit ihm. |
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| Argyll, Archibald Campbell, 9th Earl of (1629 - 1685) |
Im Gegensatz zu seinem Vater war er in den 1650er Jahren ein enthusiastischer
Royalist, wurde aber nach der Hinrichtung seines Vater für
zwei Jahre inhaftiert. Nach seiner Freilassung gelang es ihm, seinen
Titel des Earl bestätigen zu lassen und wieder auf seinen Ländereien
eingesetzt zu werden. 1664 wurde er Mitglied des schottischen Geheimen
Rates und 1667 bekam er die Aufsicht über die unruhigen Highlands.
Seine machtvolle Stellung in Argyll und an der Westküste reizte
jedoch den König und viele andere Adlige, besonders den Duke
of York, den späteren James VII. und II.. Argyll war unglücklich
mit dieser zwiespältigen Position und bemühte sich 1681
diese widersprüchliche Situation soweit zu bereinigen, wie
er es mit seinem Gewissen in Einklang bringen konnte. Seine Bemühungen
führten jedoch zu seiner Verhaftung. Mit Hilfe seiner Stieftochter
Sophia Lindsay gelang ihm die Flucht und er war anschließend
in die Intrige des Duke of Monmouth nach dem Tode Charles II. involviert.
1685 versuchte er im Namen Monmoth' eine Invasion in Schottland,
wurde jedoch gefangen genommen und anschließend hingerichtet. |
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| Argyll, Archibald Campbell, 3rd Duke of (1682 - 1761) |
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Der dritte Duke wurde in Persham (Surrey) geboren und folgte
seinem Bruder, dem zweiten Duke, kurz vor der jakobitischen Erhebung
von 1745. Bekannt ist er als Earl of Islay.
Nach kurzer militärischer Laufbahn ging er in die Politik
und wurde 1706 einer der Kommissare für die Vereinigung
von 1707. Nachdem man für ihn den Titel des Earl of Islay
geschaffen hatte, wurde er zu einem von 16 Peers (Vertreter
im britischen Oberhaus) von Schottland gwählt. Bei der
Schlacht von Sherriffmuir wurde er verletzt. Während
der Amtszeiten von Sir Robert Walepole (1721-1742), Spencer
Compton, 1. Earl of Wilmington (1742-1743) und Henry Pelham
(1743-1754) beherrschte er, zum einen durch die Macht der
Campbells zum andern mit Unterstützung der Regierung,
die Politik in Schottland. Er baute Inverary Castle wieder
auf und schuf den Ort Inveraray quasi neu. Er verstarb ohne
legale Nachkommen, der Titel ging an seinen Cousin. |
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