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| Ballantyne, James (1772 - 1833) |
| Der Drucker wurde in Kelso geboren. Der Freund Sir Walter Scotts
gründete mit finanzieller Beteiligung seines Freundes eine
Druckerei in Edinburgh. Später versuchte sein Bruder John (1774
- 1821) die Firma um ein Verlagshaus und einen Buchhandelszweig
zu erweitern, was jedoch scheiterte. Als dann auch der Verleger
Archibald Constable finanziell scheiterte, ging die Druckerei in
Konkurs, was auch den Bankrott Sir Walter Scotts nach sich zog. |
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| Ballantyne, Robert Michael (1825 - 1894) |
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Der in Edinburgh geborene Kinderbuchautor war ein Neffe von
James Ballantyne. Mit 16 trat er als Händler mit den
Indianern im Hinterland in den Dienst der "Hudson's Bay
Company". 1848 kehrte er nach Schottland zurück
und veröffentlichte seine Erinnerungen über diese
sieben Jahre im Dienste der Company unter dem Titel "Hudson
Bay or the Life in the Wilds of North America". Angeregt
durch diesen Anfangserfolg begann RM Ballantyne zu schreiben,
vornehmlich für Kinder. Seine größten Erfolge
waren "The Young Fur Traders" im Jahre 1856 und
"Coral Island" 1858. Bis zu seinem Tode veröffentlichte
er häufig mehr als ein Buch pro Jahr. |
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| Balliol, Edward (ca. 1283 - 1364) |
| Der Sohn John Balliols erhob Anspruch auf den schottischen Thron.
Nach einem Sieg im Dupplin Moor 1332 schien es kurzzeitig als habe
er damit Erfolg, er war jedoch zunehmend auf englische mitlitärische
Unterstützung angewiesen. Er trat als Gegenkönig zu David
II. den Süden Schottlands (Berwick, Lothian, Dumfries und Galloway)
an Edward III. ab, fand nicht zuletzt deshalb keine Unterstützung
beim schottischen Hochadel und konnte sich nie wirklich in Schottland
durchsetzen. 1356 verzichtete er endgültig auf seine Ansprüche
zu Gunsten des englischen Monarchen Edward III. |
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Balliol, John (ca. 1250 - 1314)
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Nach dem Tode Margarets ("Maid of Norway) wurde Johns Anspruch auf den schottischen Thron durch Edward I. von England in dessen Funktion als "Overlord" (Oberherr) über Schottland als am stärksten bewertet und er wird 1292 schottischer König.
Im
Gegenzug bestätigte er die englische Oberherrschaft über
Schottland. Häufig wird davon ausgegangen, dass
Edward Johns Anspruch nur unterstützt habe, weil er ihn
für leicht beeinflußbar hielt, jedoch gibt es dafür
keine Hinweise. Im Krieg gegen Frankreich fordert Edward I.
1295 seine Rechte als Lehnsherr ein und ordnet die Aushebung
von Truppen und Rittern an. Schottland widersetzt sich dieser
Anordnung nicht nur, sondern erneuert sein Bündnis mit
Frankreich und überschreitet die Grenze zu England. Die
Strafe folgt im folgenden Jahr, als Edward I. John seines
Thrones enthebt, am 30. März rund 20.000 Schotten in
Berwick niedermacht und am 27. April die Schotten in den Lammermuir
Hills schlägt. John Balliol gesteht er zu, sich im Exil
auf den Familienländereien in Nordfrankreich zur Ruhe
zu setzen. |
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