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Die ständig schwelenden Clanstreitigkeiten, oftmals Jahrhunderte alt, schwächten häufig die königlichen Streitmächte. Es wurde eifersüchtig darauf acht gegeben, dass erhaltene Privilegien des Clans auch gewahrt wurden. So wurde die Kampfkraft und Moral der Truppe bei der ohnehin schon fast aussichtslosen Schlacht von Culloden noch dadurch unterwandert, dass die Stewarts die rechte Flanke der Front zugeteilt bekamen. Dieses Privileg stand jedoch seit der Schlacht am Bannockburn 1314 den MacDonalds zu.
Als Folge der Niederlage von Culloden 1746 wurden alle Zeichen der Zugehörigkeit zu den Hochland-Clans wie das tragen des Kilts und der Tartans sowie das spielen des Dudelsacks untersagt. Viele der beteiligten Clans wurden von ihrem Land vertrieben. Dies bedeutete den Niedergang des überlieferten Systems. Während der Highland-Clearances beschleunigte sich dieser Vorgang noch. Der Einfluß des Feudalsystems wuchs auch im Hochland. Die auf den angestammten Gebieten seßhaften Clanmitglieder und Crofters waren nun in den Augen vieler Clanchiefs nicht mehr Schutzbefohlene, sondern unwirtschaftliche Pächter, die durch Schafe ersetzt werden können. Das System funktionierte nicht mehr, oder doch?
Culloden
Als die Campbells für dringende Renovierungs- und Restaurierungsarbeiten am Stammsitz des Clans, Inveraray Castle, Geld benötigten, schrieben sie die über die ganze Welt verstreut lebenden Nachfahren der einst vertriebenen an. Binnen kürzester Zeit kamen 12 Mio. Pfund zusammen.
Inveraray
Castle

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