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| Protokoll
der Jubiläumstour vom 05. bis 08. Mai 2005 nach Peine |
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Endlich war es soweit - am 5. Mai trafen sich Toni, Krebsi
und Ede um 11:00, um die Reise nach Peine zur Jubiläumstour
anzutreten. Um pünktlich (!) um 13:22 verließ der
IC435 den Bonner Hauptbahnhof und die Literaten konnten sich
den mitgeführten Erfrischungsgetränken und Zeitschriften
widmen. Unterbrochen durch das Umsteigen in den IC 2549 in
Münster verlief die Anreise ohne größere Zwischenfälle,
lediglich wurde die Versorgungslage kurz vor Hannover bedenklich
und Krebsi erstand für "günstige" 8,40
€ drei 0,33 Liter-Flaschen Warsteiner im Bordbistro.
Nach der Ankunft in Hannover gab es zunächst einige logistische Unbillen zu überwinden, ehe das Quartett endlich vereint war und Mario uns in die Ständige Vertretung in Hannover zum Begrüßungsumtrunk führen konnte. Hungrig und müde von der Fahrt wollten die reisegestreßten Rheinländer aber so rasch als möglich nach Peine, um endlich ein labendes Mahl zu sich nehmen zu können. Mario führte die Gruppe in die Alte Zollstube in Klein Ilsede, sein Revier als Lokalreporter. |
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Was soll man sagen, dass Mahl war gut, der Service schleppend, aber aufmerksam und höflich. Hier wurde auch die Lesung des Wochenendes gehalten. Ede hatte sich dafür "Der Hexenanwalt" von Wolfgang Lohmeyer ausgesucht, der zweite Band einer Trilogie über das Leben des Friedrich Spee von Langenfeld und die Hexenprozesse des Dreißigjährigen Krieges. Da Spee zu Beginn diese zweiten Bandes in Peine wirkt, zuvor aber schon in Köln und Bonn aktiv war, sollte dies der passende Brückenschlag der rheinischen Besuchergruppe nach Peine sein. Beschwingt, vollgefuttert und müde ging dieser erste gemeinsame Abend in Peine seinem unvermeidlichen Ende entgegen und man bezog das Nachquartier in der "Casa Quadt". Es folgten fünf Minuten, die das Gesamtbild des Tages zerstörten: Krebsi schlief rasch ein und nahm sich für die Nacht vor, den Peiner Waldgürtel niederzulegen - an Schlaf war für die übrigen drei nicht mehr zu denken und man genoß zumindest ab ca. 4:00 Uhr das erquickende Konzert der Vögel. Um 9:00 gab's endlich Frühstück... |
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Der folgende
Tag musste von den Gästen zunächst alleine bestritten
werden, Mario musste malochen. Zunächst zog es die Hangelarer
in die Peiner Fußgängerzone, von Regen und Hagel begrüßt
zog man sich aber zügig ins Cafe Schades am Peiner Marktplatz.
Gestärkt durch Eistee und Apfelschorle nahmen die drei Heroen
einen neuen Anlauf dem Wetter zu trotzen, nach ziellosem Umherirren
und einem Besuch des Rathauses wurde das Mittagessen im Brauereiausschank
der Privatbrauerei
Härke eingenommen. Vertrieben durch die nicht
wirklich schlechte aber zu laute Darbietung zweier Livemusiker und
heftigem Protest Krebsis wurde der Weg zurück in Marios Wohnung
für eine kleine Mittagsruhe angetreten. Hier widtmete man sich
einigen Zeitschriften und verfolgte gebannt ein Interview mit dem
Musiker Fler beim Musiksender MTV. Nachdem Mario sein Tagwerk verrichtet
hatte, konnte man gegen 20:30 endlich mal was essen gehen. Aufgesucht
wurde das Mephisto
am Hagenmarkt, da man anschließend noch in den Owl Town Pub
wollte, um erste Kontakte mit den anwesenden Schotten knüpfen
wollte. Diese waren jedoch 5 Stunden im Vorsprung und bereiteten
sich schon langsam auf den folgenden schweren Tag vor und somit
mussten das Quartett halt alleine trinken.
Endlich Samstag - Highland
Gathering in Peine! Zunächst von Nieselregen
begleitet, versank das Event zusehends im Wasser. Nach Besuchen
des Standes der Clan
MacLeod Gesellschaft Deutschland und des Lagers
der Reenactment-Gruppe "42nd
Royal Highland Regiment" schlenderten wir
noch eine Weile über das Gelände und verfolgten die Darbietungen
der diversen Pipeband, schließlich machte es aber das Wetter
für uns unumgänglich festes Quartier an der Bierbude von
Olli, Wirt des KaNu in Peine, zu nehmen. Dort ließen wir den
Tag und somit eigentlich auch schon die Exkursion ausklingen. In
der Nacht wendete sich das Blatt zumindest für Ede: Er hatte
sich ein wenig erklältet und übertönte mit seinen
eigenen Sägearbeiten Krebsis soweit, dass er fast vier
Stunden am Stück schlafen konnte!
Am Sonntag besuchten wir noch einmal kurz den Peiner Stadtpark und
die Redaktion der Peiner
Allgemeinen Zeitung, bevor wir uns müde in
den Zug gen Heimat fallen ließen. Alles in Allem war es, so
die Meinung des Quartetts, ein feines Fest, danke an die Organisatoren
und unseren Gastgeber Mario!
Fotos des Wochenendes gibt es hier.
(ede) |
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