Derart mit Remarques Epos gestärkt, verziehen die Hangelarer Helden der Literatur auch den Auftritt von zehn, vermutlich durch das bevorstehende Reifezeugnis oder vergleichbare Abschlüsse in unangebrachte Euphorie geratene, Bettnässern, welche von der barbäuchigen Bedienung im Furios zu Recht nach dem Nachweis ihrer Volljährigkeit befragt wurden. Außerdem sei nicht vergessen, dass sich jene Gruppe vor allem durch merkwürdige Grunz- und Aufstosslaute hervortat. Der Geisteszustand der ungehörigen Gäste lässt sich mit der Bestellung von Bananenweizen und Cola sowie der uralten Marotte, nach einem „Bäuerchen“ die gespreizte Hand zur Stirn zu führen, beschreiben. Die Beobachtung, der an Halbaffen erinnernden, Gesten, eröffnete eine hitzige Debatte über Elterngeld und Wickelvolontariat.
So wechselten das Trio zu einem Abschlussgetränk in die „Rheinbrücke“, wobei erneut eine Debatte entflammte, dieses Mal über den Sinn und Unsinn von Mai-Versteigerungen.
Anzumerken ist noch, dass Erich Maria Remarque mal mit Marlene Dietrich leiert war und sich das Literarische Quartett Hangelar am Samstag, 22. Juli, zur nächsten Sitzung trifft. Der Tagungsort wird, nach dem Erfolg des vergangenen Jahres, die Bonner Bierbörse in der Rheinaue sein.
Es grüßt, für das Protokoll
Mario Quadt |