|
Der darauf folgende Samstag begann schleppend und nach gehörigen Anlaufschwierigkeiten und einem stärkenden Frühstück in unserem Hotel "Am Herzberg" zogen wir in Richtung Stadtpark, wo wir gegen 10:00 Uhr ankamen. An der Stammtheke unsers letzen Besuchs 2005 wurden wir tatsächlich wiedererkannt und mit Handschlag begrüßt. Somit nahm das Schicksal seinen Lauf und wir starteten den Tag auf dem Festplatz mit einem Frühschoppen. Im Laufe des Tages haben wir mehrfache Rundgänge an den Markständen entlang durchgeführt und den Trubel um uns genossen. Wir trafen sowohl alte Kollegen Marios als auch Schottlandforums-Bekanntschaften Edes. Mit Marios Ex-Kollegen nahmen wir nach der Veranstaltung auch unser Mahl bei einem in der Nähe ansässigen Argentinier ein, ehe wir uns gegen 20:00 Uhr wieder zum Ceilidh im Stadtpark einfanden. Gegen 23:00 Uhr machten wir uns müde auf den Rückweg zum Hotel, füllten einmal mehr unsere Biervorräte an einer Tankstelle auf und tranken noch gemeinsam einen Schlummertrunk im Hotelzimmer.
Der Sonntagmorgen erwartete uns mit einem standesgemäßen Frühstück mit Spiegelei und Speck. Anschließend checkten wir aus und der Hotelinhaber fuhr uns dankenswerter Weise zum Bahnhof. Dort verstauten wir unser Gepäck in Schließfächern und machten uns erneut auf den Weg in den Stadtpark. Es muss vermutlich nicht erwähnt werden, dass nun zunächst ein Frühschoppen folgte. Gegen Mittag traf eine weitere Forumsbekanntschaft ein, was man zum Anlass für einen Whisky nahm. Der Nachmittag raste dahin und gegen 16:00 Uhr nahmen wir mit unserem Stammwirt zum Abschied noch einen Whisky. Nachdem Wir mit dem Regionalexpress problemlos bis Hannover gekommen waren, stärkten wir uns bei Burger King für die restliche Heimfahrt. In Hagen-Vorhalle, einem uns bis dahin unbekannter Ortsteil Hagens, ereilte uns dann unser Schicksal - Triebwerksschaden, alles raus und in eine S-Bahn, die uns bis Hagen bringen sollte. Von dort sollte die Fahrt dann mit einem Regionalexpress bis Köln weitergehen. Als wir in Hagen ankamen dann Erleichterung, der weidwunde IC rollte nur kurze Zeit nach uns ein und wir konnten unsere Reise mit rund einer halben Stunde Verspätung doch noch fortsetzen. Müde, aber beseelt durch die Eindrücke eines aufregenden Wochenende trafen die Literaturfreunde gegen 22:00 Uhr daheim ein. (ede)
|