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1297
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William
Wallace tötet im Mai den Sheriff von Lanark, William Heselrig.
Anschließend hört man von ihm, als der Statthalter Edwards
in Perth, William Ormsby, vor ihm flieht. Damit hat er die
Kontrolle über weite Teile Zentral- und Südschottlands erlangt.
Während Wallace von den Wäldern um Selkirk in
den Borders aus Vorstößte nach Norden unternimmt
(z.B. nach Scone und Dundee), erhebt sich Andrew de Moray,
Sohn von Sir Andrew de Moray, im Nordosten Schottlands.
Er nimmt Inverness, Elgin und Urquart Castle ein. Im August
nimmt Wallace Dunnottar Castle und trifft kurze Zeit später
auf das Heer de Morays und sie beschließen, die Heere
zu vereinigen. Nachdem sie die Belagerung Dundees organisiert
haben, wenden sie sich wieder dem Süden zu und ziehen Richtung
Stirling. Am
11. September 1297 lauern die Schotten der englischen Streitmacht
bei Stirling auf ("Battle of Stirling Bridge").
Es wird behauptet, dass die englische Armee über 1.000 Berittene und 50.000 Fußsoldaten verfügt haben soll und somit rund dreimal so stark besetzt war wie das schottische Bauernheer. Geführt wurde das englische Heer von John de Warenne, Earl of Surrey, seines Zeichens englischer Gouverneur in Schottland und Edwards Schatzmeister Hugh Cressingham. |
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| Die Schlacht, von den Schotten in Guirillamanier geführt, wurde zum Desaster für die Engländer, rund 10.000 sollen den Tod gefunden haben. Man sagt, dass der verhaßte Cressingham nach seinem Tod gehäutet worden und die Hautfetzen als Souvenir verkauft worden seien. |
Dunnottar und
Stirling Bridge |
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Andrew de Moray wurde in der Schlacht jedoch so schwer verletzt,
dass er wenige Wochen danach starb. Die Schotten marschierten nun
weiter nach Süden, nahmen Berwick ein, überschritten die Grenze
nach England und plünderten Newcastle.
Wallace wurde zum Ritter geschlagen und wurde zum "Hüter des Reiches"
("Guardian of Scotland") und "Kommandant der Armee
des Königreichs Schottland" ("'Commander of the Army
of the Kingdom of Scotland") ernannt. Er bemühte sich
Schottlands Unabhängigkeit durch Past und europäische
Mächte anerkennen zu lassen. So schrieb er z.B. an die reichen
Handelsstädte Lübeck und Hamburg, dass Schottland nun wieder ein
freies Land sei und der Handel wieder aufleben könne. |
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