1557 Einige der großen schottischen Lords schließen sich Ende des Jahres zum ersten "Covenant" zusammen.

1558 Am 24. April heiratet Mary den Dauphin Franz II.

Heinrich II. von Frankreich erklärt die am 17. November gekrönte Elisabeth I. zum Bastard und läßt seine Herolde Mary Stuart als Königin von England ausrufen.

1560 Der kalvinistische John Knox gründet die presbyterianische Kirche Schottlands. Am 27. Februar schließen Elisabeth I. und die schottischen "Lords of the Congregation of Christ" den Vertrag von Berwick, der vorsieht die katholischen Franzosen aus Schottland zu vertreiben.

Nachdem die Regentin Marie de Guise starb wurde am 6. Juli der Vertrag von Edinburgh geschlossen. Hierin verzichten die militärisch geschlagenen Franzosen formell auf alle Ansprüche in Schottland, was den Sieg der Reformation in Schottland bedeutet. Zudem erkennen die Franzosen Elisabeth als Herrscherin von England an. Mary Stuart unterschreibt diesen Vertrag nicht.

Am 5. Dezember stirbt auch Franz II..

1561 Am 19. August landet Mary Stuart in Leith, um ihren schottischen Thron einzunehmen. Aufgrund der Tatsache, dass sie bekennende Katholikin ist führt dies zu einigen Problemen mit der reformierten Kirche Schottlands und deren Anhänger.

1564 Im Book of Common Order wird eine antikatholische Kirchenordnung für Schottland verabschiedet.

1665 Alle anderslautenden Vorschläge ausschlagend heiratet Maria ihren Cousin und Nachfahre Heinrichs VII. von England, Henry Stewart, Lord Darnley. Was zunächst eine Liebeshochzeit war entwickelt sich aufgrund des Lebenswandels und der Eifersucht Darnley zu einem Drama. Im Beisein seiner schwangeren Frau meucheln er und einige ihm verbundene schottische Adlige Marys Privatsekretär David Rizzio, der ein vermeintlicher päpstlicher Spion sein soll.

1566 Am 19. Juni bringt Mary ihren Sohn, den späteren James VI. von Schottland und I. von England, auf Edinburgh Castle zur Welt. Nun ist der Weg frei, um Rache an ihrem Mann zu üben. Sie distanziert sich von ihm und beginnt ein Verhältnis mit James Hepburn, 4. Earl of Bothwell.


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