1665 Während des Britisch-Niederländischen Krieges marschieren die Covenanters während der Pentland Erhebung nach Edinburgh, um ihre Sympathie mit den Niederländern zu dokumentieren und die Restauration des Episkopats zu fordern, sie werden jedoch niedergeschlagen. In der Folge werden jedoch einige Zugeständnisse seitens des Parlaments gemacht.

In den folgenden Jahren kam es jedoch immer wieder zu blutigen religiösen Auseinandersetzungen, ab 1680 unter der Federführung von Charles katholischem Bruder James, Duke of Albany. Auf Seiten der Royalisten sind beson-ders Graham of Claverhouse („Bluidy Clavers“) und Sir George Mackenzie („Bluidy Mackenzie“) hervorzuheben.

Diese Jahre gingen als die „Killing Time'“ in die schottische Geschichte ein.

1685 Mit James VII. von Schottland und II. von England besteigt erstmals seit 1558 wieder ein Katholik den Thron. Sein Bruder Charles II. konvertierte noch auf dem Sterbebett zum Katholizismus bevor er am 6. Februar starb.

1688 Mit der Schlacht zwischen den MacDonells of Keppoch und den MacIntoshes endet die Zeit der Clankriege.

James VII./II. wird nach der Landung Wilhelms von Oranien für abgesetzt erklärt. Er hatte sich durch die blutige Verfolgung radikaler Presbyterianer und seiner Rekatholisierungspolitik unbeliebt gemacht.

1689 Im April entscheidet eine Versammlung in Schottland, nachdem Wilhelm den Schotten einen presbyterianischen Zweig in der Staatskirche zusagt hat, dass James VII. auch seinen Anspruch auf den schottischen Thron verwirkt hat. Der Viscount Dundee will diese Entscheidung nicht akzeptieren und erhebt sich. Unterstützung erhält er durch die katholischen Hochland-Clans. Am 27. Juli 1689 kommt es bei Killiecrankie zur Schlacht. Die königliche Armee unter MacKay ist schon auf dem Rückzug, als Dundee von einem Querschläger tödlich getroffen wird, somit ist der Sieg wertlos, ohne ihren Anführer bricht der Widerstand zusammen.

1690 Am 1. Juli stehen sich in der Schlacht am Boyne die Heere James II. mit 25.000 und Wilhelms von Oranien mit 36.000 Soldaten gegenüber. Die zahlenmäßig überlegenen Truppen Wilhelms zwingen James zum Rückzug. Zwar geht diese Schlacht ohne größere Verluste für James vorüber, doch allgemein wird der Ausgang als Niederlage gewertet, da Wilhelm nun der Weg nach Dublin offen steht. James kehrt in sein französisches Exil zurück, die irisch-katholische Armee kämpft noch bis Ende 1691 (03. Oktober Vertrag von Limerick) erfolglos weiter.


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