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| 1746 |
Am
17. Januar erringen die rund 5.000 Mann starken Jakobiten bei Falkirk
einen weiteren Sieg gegen von Hawley geführtes Heer. Doch inzwischen
ist der Herzog von Cumberland mit einer großen Streitmacht
eingetroffen und setzt den Schotten nach. Charles' Armee weicht
weiter nach Norden aus. Dort wird fataler Weise das Moor von
Culloden gewählt, um sich Cumberland zu stellen. |
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| Nachdem
man bereits zwei Tage auf dem Moor bei Eiseskälte und Schneegestöber
auf das Eintreffen der britischen Armee wartet, entscheidet
sich die schottische Heeresführung in einem Nachtmarsch
das britische Heerlager bei Nairn zu erreichen und den vermeidlich
betrunkenen Feind (Cumberland feierte am 15. April 1745 seinen
25. Geburtstag) im Schlaf zu überraschen. Als der Morgen graut,
ist man noch immer 2 Meilen vom Feind entfernt und kehrt wieder
um. |

Culloden |
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Da die Versorgungslage schon seit geraumer Zeit nicht besonders
war, sind die Hochländer nun durch die Strapazen der letzten beiden
Tage nun auch noch halb erfroren und übermüdet. Viele durchstreifen
das Umland des Schlachtfeldes auf der Suche nach etwas Eßbarem
oder schlafen ganz einfach, so dass nur 4.000 Schotten wirklich aktiv
an der Schlacht teilnehmen. Cumberland führt rund 9.000 wohlgenährte
und gerüstete Soldaten ins Feld. Darüber hinaus spielt das ebene
Gelände der Artillerie Cumberlands in die Hände. |
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| Am
16. April 1746 kommt es zur Schlacht. Nach rund
45 Minuten war der Ausgang bereits entschieden. Der
Herzog von Cumberland gab die Maxime aus, keine Gnade zu gewähren
und ließ die Schotten gnadenlos niedermetzeln, selbst die
in jener Zeit üblichen Zuschauer der Schlacht werden niedergemäht.
Die Engländer setzen nach und machen den Sieg vollkommen. |

Schlachtordnung |
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Charles flieht durch das Hochland und über Skye nach Italien. Er
wird trotz hohen Kopfgeldes von damals sagenhaften 30.000 Pfund
von den Hochländern gedeckt. Cumberland führt in der Folge weiter
das blutige Schwert durch Schottland, auch loyalen Clans gegenüber.
Als Folge der Niederlage werden alle Zeichen der Zugehörigkeit zu
den Hochland-Clans, wie das tragen des Kilts und der Tartans sowie
das spielen des Dudelsacks untersagt. Viele der beteiligten Clans
werden von ihrem Land vertrieben. |
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