1747 Das Londoner Parlament unterbindet die weitgehende Selbstverwaltung des Clans Grant.

1752 Sir Colin Stewart wird auf dem Land der Stewarts erschossen.

1759 - 1777 Schottland entwickelt sich durch Persönlichkeiten wie William Robertson, Adam Smith und David Hume zu einem intellektuellen Zentrum Europas.

1793 In Edinburgh kommt es im Oktober zu Protesten für mehr Demokratie, die gewaltsam niedergeschlagen werden.

1795 Mungo Park beginnt mit der Erforschung des Niger-, Senegal- und Sudangebietes.

1. Hälfte
d. 19. Jh.
Viele schottische Clanchiefs und Adlige haben das Feudalsystem für sich entdeckt. Da jedoch durch die Einnahmen der Pachten nicht annähernd genug Geld eingebracht werden kann, wie das teure Londoner Leben verschlingt, beginnen die sogenannten Highland-Clearances. Die Kleinpächter werden von ihren Crofts vertrieben, um Land für die profitabelere Schafzucht zu gewinnen. Auswanderungswellen von jährlich rund 50.000 Menschen verlassen Schottland in Richtung USA, Kanada, Australien, Neuseeland und Südafrika. Das Hochland hat sich bis heute nicht von dieser Entvölkerung erholt und ist immer noch weitgehend den Schafen überlassen.

1822 Ein Besuch König George IV. führt zu einer Renaissance der schottischen Kilts, Tartanmuster und des Dudelsacks. Selbst die Lowland-Clans, legen sich jetzt, da es ja jetzt nicht mehr unkultiviert sondern modern ist, Tartans zu.

1832 Schottland erhält durch die Reform Bill weitere 8 Sitze im Unterhaus. Die Diskussionen vor der Verabschiedung eskalierten durch die hartnäckige Weigerung des Oberhauses fast zu einem Bürgerkrieg.

1843 Gründung der Free Church of Scotland.

1874 In Schottland werden Staat und Kirche getrennt.

1883 Auf Skye setzen sich die Kleinbauern in den sogenannten Crofters Wars gegen die sozialen Mißstände zur Wehr. Ein Untersuchung der Verelendung auf dem Land führt in den Folgejahren zu einer Reihe von Gesetzen, die die Zustände mildern sollen.

1888 Die Scottish Labour Party wird gegründet.


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