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Im
Besonderen sind Firth of Lorne, der Firth of Clyde und der
Solway Firth an der Westküste, der Dornoch Firth, der
Moray Firth, der Firth of Tay und der Firth of Forth an der
Ostküste zu nennen.
Die schottische Küste ist unter Einbeziehung der Firths
und Lochs etwa 3.700 km lang. Die Landschaft Schottlands ist
weitgehend von Bergland bestimmt, läßt sich jedoch
von Norden nach Süden in drei deutlich zu unterscheidende
Regionen einteilen:
- die Highlands
- die
Central Lowlands
- und die Southern Uplands.
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Auf
die Highlands, die am stärksten zerklüftete Region auf der britischen Hauptinsel (300 Erhebungen sind über 900 Meter hoch), entfällt über die Hälfte der gesamten Landfläche Schottlands. Sie bestehen aus parallel von Nordosten nach Südwesten verlaufenden Bergketten, die von tiefen Schluchten und Tälern durchschnitten werden.
Die Grabensenke Glen More oder Great Glen, die sich von
Inverness am Moray Firth im Nordosten über Loch Ness,
Loch Oich, Loch Lochy in südwestlicher Richtung bis
Fort William am Loch Linnhe zieht, teilt die Highlands in
zwei Teile. Zwischen 1803 und 1822 wurde hier durch den
Caledonian Canal eine schiffbare Verbindung zwischen dem
Atlantik und der Nordsee geschaffen. Der Kanal erreichte
jedoch nie die erhoffte wirtschaftliche Bedeutung.
Nordwestlich
der Senke liegen die North West Highlands mit stark erodierten
Bergkuppen, die eine Höhe von 610 bis 915 Metern erreichen. Im Südosten dieser geographischen Trennlinie ist die Topographie sehr abwechslungsreich, das Land wird von den Grampian Mountains durchzogen mit den Cairngorms im Osten. Am Loch Linnhe liegt der höchste Berg der gesamten Britischen Inseln, der Ben Nevis mit 1343 üNN. Die "bescheidenen" 1343 Meter trügen, liegt dieser Berg ja direkt am Meer. |

Loch
Ness
Caledonian Canal

Ben Nevis |
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In
den Central Lowlands, ein schmaler Tieflandgürtel, der nur
etwa ein Zehntel der Landfläche Schottlands ausmacht, leben
3/4 der schottischen Bevölkerung. Die Central Lowlands werden
von verschiedenen Hügelketten durchzogen, zu denen u. a. die
Ochil- und Sidlawhügel zählen, und von einigen wichtigen
Flüssen, wobei besonders Clyde, Forth und Tay erwähnenswert
sind.
Seine schmalste Stelle erreicht Schottland in den Lowlands, wo sich
der Firth of Clyde und der Firth of Forth 50 km nah kommen. Hier
liegen auch die beiden wichtigsten Metropolen, Glasgow am Firth
of Clyde und Edinburgh am Firth of Forth. Hier liegen auch die Industriezentren.
Das Tiefland ist dann wieder vorwiegend landwirtschaftliche Nutzfläche.
Das
Terrain der Southern Uplands ist nicht so stark zerklüftet
wie die Highlands und besteht überwiegend aus einem Moorheideplateau,
durch das sich sanft abfallende, weiträumige Täler ziehen
und aus dem Felsnasen und -vorsprünge emporragen. Außer
dem Gipfel Merrick in der Region Dumfries and Galloway im Südwesten,
der 843 Meter hoch ist, erreichen nur einige wenige Erhebungen in
den Southern Uplands mehr als 750 Meter. Entlang der schottisch-englischen
Grenze verlaufen die Cheviot Hills, die an die Southern Uplands
grenzen.
In Schottland gibt es reichlich Flüsse und Seen. Unter den
Seen, die besonders zahlreich in den Central Lowlands und den Highlands
vorkommen, sind Loch Lomond, der größte der Seen, Loch
Ness, Loch Tay und Loch Katrine erwähnenswert. Die meisten
schottischen Flüsse, sind reißende, schnell fließende
Gewässer mit kurzem Flusslauf und somit von geringer Bedeutung
für Handel und Verkehr. Der längste Fluss in Schottland
ist der Tay, doch der Clyde hat als wichtigster Wasserweg durch
seine Verbindung mit dem Binnenhafen von Glasgow weitaus größere
Bedeutung. Weitere große Flüsse sind u. a. Forth, Tweed,
Dee und Spey. |
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