Zu
den verbreitetsten Laubbaumarten gehören Eberesche und Eiche.
Als Folge der in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts begonnenen
Aufforstungsmaßnahmen mit schnellwachsenden Bäumen,
gibt es vor allem Nadelbäume, insbesondere Tannen, Kiefern
und Lärchen. Diese Monokulturen sind ein nur eingeschränkt nutzbarer Lebensraum für Pflanzen und Tiere. Ein weiteres Problem ist die Bodenerosion, die ein nahezu völliges Fehlen der Humusschicht zur Folge hat.
Im 18. Jahrhundert (Stichwort Highland Clearances) wurden durch die Landbesitzer nicht nur die Pächter, sondern auch die Wälder zu Gunsten der Schafzucht aus dem Weg geräumt, zuvor fielen viele Bäume dm Schiffbau und den Brennöfen zum Opfer. Ursprünglich waren ca. 70% der Fläche Schottlands bewaldet (Kiefer, Eiche, Birke, Wachholder und Eschen).
Heute sind noch ungefähr 15% Schottlands bewaldet, wobei diese Waldflächen
nahezu die Hälfte der gesamten Waldgebiete Großbritanniens
ausmachen. Im Süden und Osten der Highlands befinden sich
die größten und wichtigsten Waldgebiete. Die Vegetation
in den höher gelegenen Gebieten beschränkt sich im Wesentlichen
auf Heidegewächse, Farne, Moose und Gräser. Steinbrech,
Bergweiden und andere Arten von Gebirgsvegetation und arktischen
Gewächsen sind ab etwa 610 Metern über dem Meeresspiegel
anzutreffen.
Schottland
zeichnet sich durch eine große Artenvielfalt aus. Sowohl
Reh- als auch Rotwild ist in großer Zahl vorhanden, das
Rotwild ist mit seinem Lebensraum in den Highlands sehr viel stärker
vertreten. Zu den wichtigsten kleineren Säugetieren gehören
Hasen, Kaninchen, Otter, Hermeline, Baummarder und Wildkatzen.
Beim Federwild, das in den Moorlandschaften lebt und brütet,
sind besonders Moorhühner, Schneehühner und eine Vielzahl
von Wasservögeln erwähnenswert, während die wenigen
Raubvögel Milan, Fischadler und Steinadler umfassen. Die schottischen
Flüsse und Seen sind für Lachse und Forellen bekannt,
die hier in großer Zahl leben. Mittlerweile stellen Lachs-
und Forellenzuchten in den ländlichen Regionen wichtige Einnahmequellen
dar. In den Küstengewässern gibt es reiche Fischgründe
mit Arten wie Kabeljau, Dorsch und Schellfisch sowie Krusten-
bzw. Schalentieren. |
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Die Diestel - Schottlands Nationalpflanze:
1263 sollen sich nahende Wikinger verraten haben, als sie in ein Distelfeld krochen und die Schreie die Schotten weckten. Der Angriff schlug fehl und den Kampf entschieden die Schotten für sich. |
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